Flugbegleiter von Eurowings streiken in Hamburg

Das Kabinenpersonal der Lufthansa-Billigtochter Eurowings ist am frühen Dienstag in Hamburg und Düsseldorf in einen ganztägigen Streik getreten. An den beiden Flughäfen seien die Beschäftigten zwischen 5 Uhr und 20 Uhr zum Arbeitskampf aufgerufen worden, teilte die Gewerkschaft Verdi in Berlin mit.

Kaum jemand steht an den Eurowings-Schaltern an

In Hamburg wurden am frühen Morgen bereits 7 Ankünfte und 7 Abflüge gestrichen. Weitere Streichungen seien nicht ausgeschlossen, teilte der Flughafen mit. Insgesamt standen 20 An- und Abflüge von Eurowings auf dem Programm. Am Flughafen war es am frühen Dienstag sehr ruhig. An den Schaltern von Eurowings hätte so gut wie niemand angestanden, berichteten Augenzeugen.

Im Internet über Flüge informieren

Die Fluggesellschaft empfiehlt allen Reisenden, sich auf der Internetseite des Unternehmens zu informieren, ob ihr Flieger abhebt.

Am Mittwoch droht Pilotenstreik bei der Lufthansa

Die Gewerkschaft und das Unternehmen streiten seit geraumer Zeit ums Geld und weitere Verbesserungen für das Kabinenpersonal. Am Mittwoch könnte es für Flugreisende noch schlimmer kommen. Dann wollen die Piloten des Eurowings-Mutterkonzerns Lufthansa streiken, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ankündigte. (dpa)