HSV-Investor stirbt nach Raubüberfall in Stade

Ein 79 Jahre alter Mann ist am Sonntag an den Folgen eines Raubüberfalls in Stade gestorben. Das Opfer, ein Fruchtgroßhändler, war über die Region hinaus bekannt – als neuer Gesellschafter beim HSV.

An der Tür klingeln zwei Maskierte

Nach Angaben der Polizei hatten am Freitagabend zwei Maskierte an der Tür eines Einfamilienhauses im Stader Ortsteil Bützfleth geklingelt. Als die 73-jährige Bewohnerin die Tür öffnete, griff einer der Täter sie unvermittelt an und schlug auf sie ein. Der Unbekannte hielt sie fest und forderte die Herausgabe von Bargeld, während der zweite Täter ebenfalls das Haus betrat und den 79-jährigen Ehemann attackierte.

Täter fliehen mit einigen Tausend Euro Bargeld

Laut Polizei konnten die Räuber einige Tausend Euro Bargeld sowie einige Schmuckgegenstände erbeuten, anschließend flohen sie. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen blieb ergebnislos. Der Hauseigentümer wurde ins Klinikum gebracht, wo sich sein Zustand im Laufe des Wochenendes erheblich verschlechterte. Er starb am Sonntagmorgen. Seine Ehefrau trug bei dem Überfall Knochenbrüche und einen schweren Schock davon.

Opfer hatte Anteile am HSV

Bei dem Opfer handelt es sich um den Gründer eines Fruchtgroßhandels am Großmarkt in Hamburg mit 100 Mitarbeitern. Zuletzt geriet der Unternehmer im Februar positiv in die Schlagzeilen, als er vier Millionen Euro in die HSV-Fußball-AG investierte und dort 1,5 Prozent der Anteile übernahm. (Text: Daniel Beneke)