Eisbären Bremerhaven verspielen möglichen Sieg in Göttingen

Wieder nichts: Die Eisbären Bremerhaven haben in der Basketball-Bundesliga den nächsten Rückschlag einstecken müssen. Im Kellerduell bei der BG Göttingen verlor das Team von Headcoach Dan Panaggio nach einem späten Einbruch noch 79:85 und kassierte damit die neunte Pleite in Serie. Topscorer der Seestädter war Chris Warren mit 24 Punkten.

Erneut ohne Brangers-Ersatz

Gegen Göttingen mussten die Eisbären, die in der Tabelle weiterhin Vorletzter bleiben, erneut mit einer kleinen Neun-Mann-Rotation agieren. Noch fehlt der Ersatz für den Mitte Dezember entlassenen US-Amerikaner Jordan Brangers. Nach nord24-Informationen haben die Eisbären aber Probespieler im Tryout. Ob der richtige dabei ist, wird sich zeitnah klären.

Guter Start der Eisbären

Die Partie gegen Göttingen war von Beginn an umkämpft. Mit 7:0 erwischten die Eisbären einen perfekten Start. Dabei tat sich vor allem Jan Niklas Wimberg mit einem Dreier und zwei Blocks hervor. Doch die Niedersachsen antworteten mit einer starken Dreierquote (sechs von zehn) und drehten den Spieß um. 23:26 hieß es nach zehn Minuten aus Bremerhavener Sicht.

Spannend bis ins Schlussviertel

In der Folge war das Spiel besonders von der Spannung bestimmt. Beide Teams trafen schwach, zudem leisteten sich die Eisbären erschreckend viele Ballverluste. Zehn waren es bis zur Halbzeit. Da aber die Reboundarbeit gut lief (19:9), stand es zur Halbzeit 38:38. Und so knapp ging es weiter. Kein Team konnte sich wirklich absetzen. Ein Führungswechsel jagte den nächsten. Mit 60:60 ging es ins Schlussviertel.

Breitlauch und Warren reichen nicht

Im vierten Abschnitt brachten dann die gut aufgelegten „Addi“ Breitlauch und Chris Warren die Eisbären mit guten Aktionen zunächst mit acht Zählern in Front (73:65). Doch mit dem Sieg vor Augen ging bei den Gästen im Anschluss wie durch Geisterhand fast nichts mehr. Göttingen punktete zugleich wie es wollte und drehte die Partie mit einer 20:6-Serie noch. Für die Eisbären liegt der Fokus nun auf dem nächsten Heimspiel. Am 13. Januar geht es in der Stadthalle gegen Ulm (15 Uhr).

Christian Heinig

Christian Heinig

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Christian Heinig, Jahrgang 1982, stammt gebürtig aus Berlin. Seit 2017 ist er Sportredakteur der NORDSEE-ZEITUNG. Seine Spezialgebiete sind Basketball, Fußball und US-Sport.