Eisbären verlieren in Göttingen

Die Eisbären Bremerhaven haben in der Basketball-Bundesliga die vierte Saisonniederlage kassiert. Bei der BG Göttingen unterlagen die Schützlinge von Trainer Sebastian Machowski gestern Abend mit 66:76. Erfolgreichster Werfer der Eisbären, die gegen die gut aufgelegten „Veilchen“ nie in ihren gewohnten Offensiv-Rhythmus fanden, war der Ex-Göttinger Harper Kamp mit 17 Punkten.

Spiel aus der Hand gegeben

„Wir sind offensiv nie so richtig ins Rollen gekommen und haben das Spiel im Schlussviertel leider aus der Hand gegeben. Entscheidend für die Niederlage war für mich aber nicht unsere Offensive, sondern unsere Verteidigung. Da müssen wie in Zukunft einen besseren Job machen“, sagte Kamp nach seiner emotionalen Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Bälle springen aus dem Korb

Bremerhaven begann konzentriert und spielte sich in den ersten 12 Minuten einen Vorsprung heraus. Nach einem 7:0-Lauf führten die Gäste mit 25:18, obwohl sie über die gesamte Spieldauer Probleme im Abschluss hatten. Vor allem bei den Distanzwürfen – ansonsten die Paradedisziplin der Eisbären – lief kaum etwas zusammen. Gleich reihenweise sprangen die Bälle wieder aus dem Korb – nur zwei der ersten 18 Versuche von der Dreierlinie fanden ihr Ziel. Das war am Ende zu wenig, um gegen die mit zunehmender Spieldauer immer stärker werdenden Göttinger als Sieger vom Feld zu gehen.

Auf dem richtigen Weg

Trotz der Niederlage bei den Veilchen sieht Eisbären-Coach Machowski sein Team auf dem richtigen Weg. „Wenn wir uns weiterentwickeln, konstanter werden und besonders in der Verteidigung zulegen, ist der nächste Erfolg nur eine Frage der Zeit“, gibt sich Machowski optimistisch. Eine konsequentere Verteidigung wird in den nächsten beiden Eisbären-Heimspielen gegen die letztjährigen Playoff-Teilnehmer  Ludwigsburg (Sonntag, 6. November, 18 Uhr) und Oldenburg in jedem Fall nötig sein. Das Derby gegen den Nordrivalen (Sonntag, 20. November, 15.30 Uhr) ist das erste von insgesamt drei Bremen-Spielen der Eisbären und dürfte erneut vor großer Kulisse stattfinden.