Pinguins verlieren gegen Verfolger Düsseldorf

Die Fischtown Pinguins haben auch ihre zweite Chance, den Einzug in die Pre-Playoffs der DEL klar zu machen, vergeben. Vor 4647 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena unterlagen sie dem Verfolger Düsseldorfer EG mit 1:5. Die Pinguins haben es aber immer noch selbst in der Hand, die fehlenden Punkte am letzten Hauptrunden-Wochenende zu sammeln.

0:4-Rückstand nach dem ersten Drittel

Die Pinguins spielten exakt in der gleichen Aufstellung wie bei der 1:4-Niederlage gegen die Eisbären Berlin am Freitag. Sie begannen mit viel Zuversicht, die war jedoch nach dem ersten Gegentreffer verschwunden. Marco Nowak traf im Powerplay zum 1:0 (6.). Noch vor der ersten Drittelpause kassierten die Pinguins drei weitere Gegentreffer. Maximilian Kammerer erzielte das 0:2 (16.), Daniel Weiß das 0:3 (18.) und zu allem überfluss lenkte Cody Lampl den Puck nach einem abgewehrten Schuss von Tim Schüle zum 0:4 ins eigene Tor. Die mehr als 600 mit nach Bremerhaven gereisten Düsseldorfer Fans, die einen Sonderzug gechartert hatten, feierten lautstark.

Pinguins verzweifeln an Torhüter Niederberger

Die Pinguins ließen sich von dem klaren Rückstand nicht unterkriegen, sie warfen im zweiten Drittel alles nach vorn und erspielten sich Chance um Chance, scheiterten jedoch immer wieder an Düsseldorfs Torhüter Mathias Niederberger. Jeremy Welsh und Marian Dejdar trieb der DEG-Torhüter mit großartigen Paraden in den Wahnsinn, Rob Bordson scheiterte mit einem Penalty und Jason Bast traf nur den Pfosten.

Quirk gelingt endlich ein Treffer

Auch im Schlussdrittel war den Pinguins das Bemühen nicht abzusprechen, aber der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Mit jeder Minute sank die Hoffnung, auch, weil beste Chancen wie die von Rob Bordson (48.) nicht ins Tor gingen. Erst in der 51. Minute gelang es den Pinguins, Düsseldorfs Torhüter erstmals zu überwinden. Cory Quirk war der Schütze zum 1:4. Doch jegliche aufkeimende Hoffnung war nur Sekunden später durch das 1:5 von Christopher Minard zerstört.