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Pinguins kassieren bittere Klatsche in Mannheim

Sie wollten ein Feuerwerk zünden, stattdessen kassierten sie eine bittere Klatsche: Die Fischtown Pinguins verloren am Sonnabend ihr bei den Adler Mannheim mit 1:5 (1:4, 0:1, 0:0). Es war die sechste Niederlage in Folge für die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch.

Nach 44 Sekunden gehen die Adler in Führung

Bereits im ersten Drittel brachen alle Dämme bei den Bremerhavenern. Die Partie war gerade 44 Sekunden alt, da erzielte Matthias Plachta die frühe Führung für die Adler Mannheim. Die Pinguins verfielen in einen Schockzustand. Nachdem Tomas Pöpperle zunächst zweimal in höchster Not rettete, erhöhte Devin Setoguchi in Überzahl auf 2:0 für die Adler (6. Minute). Jensen saß auf der Strafbank. Kurz darauf dann das 3:0: Phil Hungerecker nutze einen schönen Querpass von Marcel Goc – keine Chance für Pöpperle. Erneut waren die Adler in Überzahl, erneut ein Treffer: Chad Kolarik fälschte einen Schuss ab – 4:0 für die Adler (11. Minute). Cody Lampl traf zwar noch zum 1:4 aus Pinguins-Sicht (14.), doch mehr kam von den Pinguins im ersten Drittel nicht mehr.

Pinguins häufig in Unterzahl

Wer nun auf Besserung im zweiten Abschnitt gehofft hatte, wurde enttäuscht. Kein Aufbäumen der Bremerhavener, stattdessen klingelte es zum fünften Mal im Pinguins-Kasten. Daniel Sparre erzielte das 5:1 für die Adler. In der Folge nahmen die Pinguins vier Strafzeiten, doch die Adler schalteten einen Gang zurück und zeigten sich trotzt der Überzahlsituationen gnädig. Sie beließen es beim 5:1 nach 40. Minuten. Erschreckend aus Pinguins-Sicht: Sie hatten bis dahin gerade einmal 13 Schüsse auf das Adler-Tor abgegeben.

Letztes Drittel plätschert dahin

Der Schlussabschnitt hatte dann so gut wie gar nichts mehr zu bieten. Mannheim bereitete sich auf die Silvesterfeier vor und tat nicht mehr als nötig. Die Pinguins blieben weiter blass und ließen ein echtes Aufbäumen vermissen. Die Hypothek mit vier Gegentreffern im ersten Drittel war einfach zu hoch.

Am Mittwoch nach Augsburg

Für die Pinguins beginnt das neue Jahr mit einem Auswärtsspiel. Am Mittwoch sind die Bremerhavener bei den Augsburger Panther zu Gast, am Freitag (19.30 Uhr) kommt es dann zum Duell der Pinguine, wenn Krefeld in der Eisarena seine Visitenkarte abgibt.
Marcus Kretzner

Marcus Kretzner

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Hat 1992 bei der NORDSEE-ZEITUNG seine Ausbildung zum Schriftsetzer begonnen und ist bis heute an Bord der NZ – nach Abschluss eines Volontariats mittlerweile als Redakteur und Producer.