Pinguins verlieren trotz großer Kampfmoral in Düsseldorf

Bittere Niederlage für die Fischtown Pinguins. Trotz großer Kampfmoral unterlagen sie bei der Düsseldorfer EG mit 4:5. Vor 6797 Zuschauern lagen sie schon 2:0 vorne, dann aber 2:4 hinten. Die Bremerhavener glichen wieder auf 4:4, kassierten aber fünf Minuten vor dem Ende das 4:5.  

Bei den Bremerhavenern fehlten Cody Lampl, Brock Hooton und Jeremy Welsh sowie der Langzeitverletzte Sami Veneläinen. In der Partie verletzen sich auch noch David Zucker und Steve Slaton. Trotz der vielen Ausfälle zeigten die Bremerhavener einen beherzten Auftritt.

Düsseldorf gleicht Zwei-Tore-Führung der Pinguins aus

Düsseldorf setzte mit einem Pfostenschuss durch Drayson Bowman (3.) eine erstes Zeichen, aber die Pinguins erzielten die Treffer. In der 6. Minute erzielte Ross Mauermann das 1:0, wobei Düsseldorfs Torhüter Mathias Niederberger etwas unglücklich aussah. Nach knapp zehn Minuten dann sogar das 2:0 durch Jordan George, der Tim Schüle den Puck an den Schlittschuh schoss, von wo er ins Tor ging. Düsseldorf glich noch im ersten Drittel aus. In der 13. Minute erzielte Chris Minard das 1:2, fünf Sekunden vor Drittelende war Rob Collins im Powerplay zum 2:2 erfolgreich.

Umstrittene Spieldauer-Strafe gegen Moore

Im Mitteldrittel kam es knüppeldick für die Pinguins. Sie waren schon in Unterzahl, als Mike Moore eine höchst umstrittene Spieldauer-Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam. Eineinhalb Minuten doppelte Unterzahl überstanden die Bremerhavener, aber in der folgenden einfachen Unterzahl traf Rob Collins zum 3:2 für Düsseldorf (28.). Die stark dezimierten Pinguins standen unter Druck und kassierten noch das 2:4 (30.) durch Brandon Yip. Doch sie zeigten Moral und erzielten mit der Drittelsirene nach einem Konter das 3:4 durch Jordan George.

Jason Bast trifft zum 4:4 für Bremerhaven

Im Schussdrittel zeigten die Pinguins Kampfmoral. Einen Stockcheck von Drayson Bowman gegen Torhüter Jani Nieminen bestraften sie doppelt. Zunächst verpasste Atte Pentikäinen dem Übeltäter eine blutige Nase, im anschließenden Powerplay  traf Jason Bast zum 4:4 (44.). Die Pinguins blieben dran und hatten Pech bei einem Lattenschuss von Kevin Lavallee. Jetzt waren sie dem Führungstreffer nah, doch der gelang der DEG durch Maximilian Kammerer (55.). So sehr die Pinguins auch kämpften, das 5:4 konnten sie nicht mehr ausgleichen.