Das Feuerwehr-Quad geht durch dick und dünn

Das Feuerwehr-Quad ist seit November bei der Ortswehr in Stotel stationiert. 16000 Euro hat der schwarz-rote Flitzer gekostet, den die Feuerwehr des Kreises Cuxhaven angeschafft hat. Er löst ein Motorrad ab, das nach rund 20 Jahren im Dienst in den Ruhestand versetzt wurde. 

Feuerwehr-Quad macht sich gut im Gelände

„Einmal war das Quad schon im Einsatz bei dem tragischen Unfall an der Lunebrücke“, berichtet Ortsbrandmeister Nicolai Fischer. Das kleine Fahrzeug verfügt wie seine großen motorisierten Kollegen über Blaulicht. Es kann eine Anhängelast von 1000 Kilo ziehen, hat vorn einen Seilzug  und macht sich gut im Gelände, wo kein anderes Feuerwehrfahrzeug mehr hinkommt.

Pkw-Führerschein reicht fürs Fahren

Die Kreuzung aus Motorrad und Auto soll zum Beispiel beim Aufklären von Schäden helfen oder in Katastrophenfällen wichtige Unterlagen transportieren. Sein großer Vorteil gegenüber dem alten Kraftrad: Jeder Inhaber eines Pkw-Führerscheins kann es fahren.

Übungsfahrten am Stoteler See

Vorerst wird es meist rund um den Stoteler See im Test gefahren. Möglichst viele Feuerwehrleute sollen es im Einsatzfall lenken können. „Vor allem die jungen Kameraden setzen sich gern aufs Quad“, berichtet Ortsbrandmeister Fischer. Dabei  stellt er eine Bedingung: „Sie müssen geeignet sein.“