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Die Wölfe im Cuxland: Umweltminister verspricht nachhaltige Hilfe

Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat dem Cuxland nachhaltige Hilfe im Umgang mit dem Wolf versprochen. Finanziell und personell. Der Landkreis soll landesweit Pilotregion werden.

Aufgeheizte Stimmung

Landrat Kai-Uwe Bielefeld (parteilos) und Kreisrätin Babette Bammann hatten Lies im Moorinformationszentrum (MoorIZ) klar gemacht, wie wichtig es ist, die emotional aufgeheizte Stimmung zu befrieden. Die Interessen der Wolfsgegner und -befürworter müssten berücksichtigt werden.

„Gute Arbeitsgrundlage“

Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis Wolf beim Landkreis unter Vorsitz von Bammann ein Ideenpapier aufgelegt, das der Minister bei seiner Stippvisite als „gute Arbeitsgrundlage“ lobte.

Förderung für Pilotregion Cuxland

Lies zeigte sich aufgeschlossen für die Wünsche des Landkreises und der Menschen im Cuxland. Es ginge darum mehr Verständnis zu schaffen für den Wolf. Auf der anderen Seite müssten länderübergreifende Regelungen für den Umgang mit dem Tier gefunden werden. Der Minister will sich in Hannover, Berlin und Brüssel für die notwendigen Fördermittel einsetzen, um die Arbeit in der „Pilotregion Cuxland“ auf lange Sicht zu unterstützen.

Hauptamtlicher Wolfsberater?

„Wir müssen Wölfen zeigen, dass sie in der Nähe von Menschen nichts zu suchen haben“, sagte der Umweltminister. Ob es einen hauptamtlichen Wolfsberater für den Landkreis geben wird – eine zentrale Forderung des Arbeitskreises Wolf – steht Lies positiv gegenüber. „Zunächst muss jedoch über die notwendigen Mittel und die Kostenverteilung gesprochen werden.“