Dieser Mann aus Kassebruch lässt es krachen

Mathias Ortmann aus Hagen-Kassebruch hat sein Hobby zum Zweitberuf gemacht: Er ist Pyrotechniker beziehungsweise Feuerwerker. Seit 2002 betreibt er die Firma „Traumfeuerwerk“ und begleitet Menschen bei den Glanzpunkten des Lebens: von der Hochzeit bis zum Firmenjubiläum.

Rund 25 Aufträge im Jahr

Rund 25 Mal im Jahr lässt er es professionell krachen. Das Silvesterfeuerwerk in Kassebruch wird er zum Jahreswechsel auch wieder zünden.

Video vom Hochzeitsfeuerwerk

Im Jahr 2015 hat Ortmann bei einer Hochzeit in einem Hamburger Hotel ein Feuerwerk der Superlative gezündet. Zum Song „Paradise“ von Coldplay sahen rund 50 Besucher mehr als drei Minuten lang Vulkane, drehende Springbrunnen, Farblanzen und rotglühende bengalische Feuer.

Ratschläge für Silvester

Mathias Ortmann ist ein Feuerwerker, der das ganze Jahr über seiner Leidenschaft nachgeht. Viele Menschen greifen hingegen nur an Silvester zu Böllern und Raketen. Diesen rät er:

  • Sicherheit geht vor. Jedes Jahr verletzen sich Menschen zum Jahreswechsel. „Nur geprüfte Ware benutzen und sogenannte Polen-Knallkörper weglassen“, bittet er inständig alle Freunde des Böllerns. Zudem dürfte man niemals betrunken Lunten zünden.
  • Einen Trend fürs anstehende Silvester sieht er nicht. Seit einigen Jahren zeichnet sich aber die Bewegung in Richtung immer umfangreicherer Batterie-Feuerwerke mit eindrucksvollen Effekten ab. „Ich begrüße das, weil die Standsicherheit besser ist als bei Raketen in wackeligen Flaschen. Ich schaue mir das auch gerne an.“
  • Was er für sein privates Feuerwerk einkaufen würde, wenn er an Silvester frei hätte: „Ich stehe auf Leuchtfeuerwerke, hochwertige Vulkane, am besten Schweizer Qualität, mit Steighöhen bis zu sechs Meterm. Die gibt es in gut sortierten Geschäften und im Internet.“
Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.