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Wo die Wölfe heulen – eine Nacht im Wolfcenter Dörverden

Im Wolfcenter Dörverden kommen Besucher den Wölfen ganz nah. Die Gäste nehmen an Führungen teil und schauen bei Fütterungen zu. Echte Liebhaber gehen noch einen Schritt weiter: Sie schlafen in einem Baumhaus über dem Wolfsgehege. Wer mit den Tieren eine Nacht verbracht, sieht sie mit anderen Augen.

Das Heulen der Wölfe vergisst man nie

Im Wolfcenter leben elf Wölfe. Sechs europäische Grauwölfen, die wir 2010 mit der Hand aufgezogen haben, drei europäische Grauwölfe, die ohne Menschenhand aufwuchsen, sowie die Hudson-Bay-Wölfe Dala und Kimo, die 2014 per Hand aufgezogen wurden. Die Idee der Wolfcenter kommt aus Kanada, wo die Tiere noch in einer großen Vielzahl leben. Die Wolfsexperten Christina und Frank Faß haben sie importiert und das Wolfcenter gegründet.

Wolfcenter will aufklären

Warum heulen Wölfe überhaupt? Mit solchen Fragen kommen Besucher zum Wolfcenter und schließen sich den mehrmals täglich stattfindenden Führungen an.  „Wir betreiben Aufklärungsarbeit über die Wölfe. Wir wollen den Wolf nicht verteufeln und wir wollen ihn nicht romantisieren“, sagt Janika Eckhardt vom Wolfcenter.

Ein Europäischer Grauwolf in dem Gehege des Wolfcenters. Foto Gehrke
Ein Europäischer Grauwolf in dem Gehege des Wolfcenters. Foto: Gehrke

Eine Nacht im Baumhaus

Wer will, kann auch über Nacht bleiben. Dann übernachtet man fünf Meter über den Wölfen mit direkter Sicht ins Gehege, alles sehr naturnah. Im Baumhaushotel hat man abends von der Dachterrasse oder nachts vom Bett aus beste Beobachtungsmöglichkeiten und kann dem Wolfsgeheul lauschen. Übrigens: Wölfe heulen, um sich zu verständigen. Mit dem Mond hat es nichts zu tun.

Leiterin Christina Faß an einer der Fotoluken, die einen direkten Blick auf die Wölfe ermöglichen. Foto Gehrke
Leiterin Christina Faß an einer der Fotoluken, die einen direkten Blick auf die Wölfe ermöglichen. Foto Gehrke

 

Jens Gehrke

Jens Gehrke

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Jens Gehrke ist in Bremerhaven geboren, arbeitet als Redakteur bei der NORDSEE-ZEITUNG und gehört seit 2016 dem nord24.de-Team an. Er hat Kulturwissenschaften und BWL in Lüneburg und Madrid studiert, danach volontierte er bei der NORDSEE-ZEITUNG. Die Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Gemeinden Hagen im Bremischen und Beverstedt.