Erster plastiktütenfreier Tag in Geestland

Die Stadt Geestland setzt ein Zeichen für den Umweltschutz. Einen Tag lang sollen Bürger auf Plastiktüten verzichten. Die Stadt möchte seine Bewohner damit für die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit sensibilisieren.

Entstanden ist das Projekt in Zusammenarbeit mit zwei Schülern des Kreisgymnasiums Wesermünde. Auch zahlreiche Geschäfte in Geestland  – ob kleiner Laden oder große Kette – beteiligen sich an der Aktion.

Plastiktütenfreier Tag war Schüleridee

Laura Griemsmann und Malte Schmidt gaben den Anstoß für das umweltfreundliche Projekt. „Wir sind bei sehr an dem Thema interessiert und wo könnten wir besser etwas bewirken, als direkt in unserer Heimatstadt“, so die Zwölftklässler.

Verbindung zum Klimaprojekt der Stadt

Auch bei der Stadt war man sofort von der Idee begeistert. „Da wir ohnehin bereits in unserer Klimapartnerschaft mit Lesotho eine ähnliche Aktion entwickelt haben, passte das gut zusammen“, erzählt der Geestländer Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD).
Gemeinsam mit der Verwaltung verkauften die Schüler im Rathaus 1 in Langen die selbst gestalteten Stoffbeutel, dazu gab es Muffins und Kaffee – natürlich fair gehandelt. Zudem konnten Kinder dort ihre eigenen Mini-Stofftaschen bemalen.

Zahlreiche Geschäfte beteiligen sich

Auch zahlreiche Geestländer Geschäfte beteiligten sich an der Aktion, darunter unter anderem „Der bunte Laden“, das „Hanseatische Edelbrandkontor Fricke“, aber auch große Ketten wie Rewe oder DM. „Da wir auch selbst viel Wert auf Nachhaltigkeit legen und Stofftaschen anbieten, war es für uns selbstverständlich uns an dem Tag zu beteiligen“, erklärt Sabine Oster vom „Bunten Laden“.

Zahlen, Daten, Fakten zur Plastiktüte. Grafik Gausmann
Zahlen, Daten, Fakten zur Plastiktüte. Grafik Gausmann
Kristin Seelbach

Kristin Seelbach

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Geboren 1985 im hessischen Limburg hat es Kristin Seelbach nach dem Studium in Marburg und Leipzig gleich zweimal zur NORDSEE-ZEITUNG nach Bremerhaven und umzu verschlagen. Zunächst 2011 zum Volontariat und seit 2013 erst als feste Mitarbeiterin und später Redakteurin in die Landkreisredaktion. Dort kümmert sie sich schwerpunktmäßig um die Gemeinden im Nordkreis und die Kreispolitik.