Lebensgefahr am Bahnübergang: Anwohner fordern Tunnel in Lunestedt

Im Februar 2007 stand Lunestedt unter Schock: Ein 16-jähriges Mädchen ist von einem Zug erfasst worden, als sie über den geschlossenen Bahnübergang lief. Sie war sofort tot. Zehn Jahre später berichten Anwohner von Jugendlichen, die das Gleisbett kreuzen. Heinz Schröder und Martin Rüter fordern Politik und Verwaltung zum Handeln auf. „Lunestedt braucht einen Tunnel“, meint Rüter.

Schranken sind mehrere Minuten geschlossen

In den Morgenstunden seien die Schranken aufgrund des Zugverkehrs fast eine Viertelstunde lang geschlossen, sagt Rüter. Um trotzdem die Züge rechtzeitig zu erreichen, laufen Jungen und Mädchen nahezu täglich über die Schienen.

Rüter fordert Politik und Verwaltung zum Handeln auf

„Verwaltung und Politik können nicht mehr auf Zeit spielen. Der Tunnel muss her, bevor noch einmal etwas passiert“, fordert Rüter.