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Mutterkuh in Steinau gerissen – Experte vermutet den Wolf

Eine endgültige Bestätigung steht noch aus, doch alles deutet daraufhin, dass der Wolf erneut Rinder angegriffen hat – und zum wiederholten Male in Steinau.

Mutterkuh in Steinau war noch geschwächt

Wolfsberater Hermann Kück aus Lunestedt berichtet von einer Mutterkuh, die am Pfingstmontag im Hörner Moor bei Steinau attackiert worden ist. „Die Bisswunden deuten auf einen Wolf hin“, so Kück. Die Kuh habe zwei Tage vorher ein Kalb verloren und sei noch geschwächt auf der Weide gewesen. Mehrere Kratz- und Bisspuren sind an dem Tier zu sehen. Ein Tierarzt musste die Kuh einschläfern.

Dreimal den Wolf überführt

Schon am 28. Mai war an gleicher Stelle eine tote Mutterkuh aufgefunden worden. Auch hier steht ein DNA-Abgleich noch aus, aber auch hier gerät der Wolf unter Verdacht. Alleine in diesem Jahr kam es schon zu sechs Übergriffen in Steinau, in drei Fällen wurde der Wolf überführt, die anderen Fälle sind noch in Bearbeitung.

Christian Doescher

Christian Doescher

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Christian Döscher, Jahrgang 1967, leitet seit 2009 die Landkreis-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG. Zehn Jahre hat er in der Nachrichten-Redaktion gearbeitet. Vor seinem Volontariat ab 1997 ist der Köhlener vier Jahre als selbstständiger Marketing-Berater tätig gewesen. Studiert hat Döscher in Hannover Wirtschaftswissenschaften. Seine Leidenschaft gilt dem Fußball.