Schafe in Steinau brutal gerissen: War es der Wolf?

Entsetzen bei Philippe Jaeger in Steinau: Der Schafzüchter im Nebenerwerb hat am Donnerstagabend auf seiner Weide zwei tote Schafe gefunden. Ob sie Opfer eines Wolfes geworden sind, will Wolfsberater Silas Neumann jetzt per DNA-Nachweis durch das Wolfsbüro des Landes prüfen lassen.

Schmerzlicher Verlust

Für Philippe Jaeger ist der Verlust schmerzlich. Schon vor drei Jahren habe er bereits vier Tiere bei einem Wolfsangriff in Spieka-Neufeld verloren.

Warten auf Fördergelder

Jaeger wartet nach eigenen Angaben bereits seit März auf Fördergelder vom Land, um einen wolfssicheren Schutzzaun für seine Herden aufstellen zu können, doch die Behörden kämen mit dem Bearbeiten der Anträge nicht hinterher. Den letzten mutmaßlichen Wolfsübergriff gab es im Landkreis Ende Juli in Abbenseth in der Börde Lamstedt, hier war ein Highland-Kalb das Opfer. (gsc)

Was Silas Neumann zum aktuellen Wolfsaufkommen im Landkreis sagt, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Andreas Schoener

Andreas Schoener

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Andreas Schoener arbeitet seit Oktober 2008 in der Landkreis-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG. Dort ist er stellvertretender Leiter und zuständig für die Berichterstattung aus und über die Stadt Geestland.