Unbekannte Sprayer treiben in Holßel ihr Unwesen

Beleidigungen und obszöne Sprüche  – in Holßel (Stadt Geestland) haben unbekannte Täter an zahlreichen Stellen ihre gesprühten Spuren hinterlassen. Unter anderem wurden ein Bushäuschen am neuen Wendeplatz in der Ortsmitte, die Kirche und ein Schaukasten am Dorfgemeinschaftshaus verschandelt. 

Holßeler sind verärgert

Die Holßler zeigen sich entsetzt über den Vandalismus in ihrem Dorf. In diesem Ausmaß habe es so etwas dort noch nicht gegeben, macht Ortsbürgermeister Frank Berghorn (CDU) deutlich. Da unter anderem Personen namentlich genannt und beleidigt werden, sei das alles andere als lustig, so der Holßeler. Zudem koste es das Geld der Allgemeinheit, die Schmierereien wieder entfernen zu lassen.

Graffiti illegal

Es seien bereits Anzeigen wegen der Vorfälle eingegangen, bestätigt die Polizei Cuxhaven. Generell seien illegale Graffiti Sachbeschädigungen, die strafrechtlich verfolgt werden und deren Verursacher Schadensersatz zahlen müssten. Die Erfahrung zeige, dass die meist jugendlichen Farbschmierer sich über die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen ihres verbotenen Hobbys oft nicht im Klaren seien, so die Polizei.

Was Ortsbürgermeister Berghorn wegen der Taten unternehmen will, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Kristin Seelbach

Kristin Seelbach

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Geboren 1985 im hessischen Limburg hat es Kristin Seelbach nach dem Studium in Marburg und Leipzig gleich zweimal zur NORDSEE-ZEITUNG nach Bremerhaven und umzu verschlagen. Zunächst 2011 zum Volontariat und seit 2013 erst als feste Mitarbeiterin und später Redakteurin in die Landkreisredaktion. Dort kümmert sie sich schwerpunktmäßig um die Gemeinden Schiffdorf und Loxstedt.