Super Bowl: Bremerhavener fiebern dem Finale entgegen

Das größte jährliche Sportereignis der Welt findet am Sonntag statt: In Houston/Texas werden 73000 Besucher den 51. Super Bowl live erleben, weltweit werden eine Milliarde Menschen das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga National Football League (NFL) verfolgen.

Viele Footballfans fiebern mit

Die New England Patriots spielen gegen die Atlanta Falcons. Auch in Bremerhaven fiebern viele Footballfans mit – nicht nur Amerikaner, die hier leben, sondern auch die Spieler und Fans der Seahawks, dem Footballteam des OSC.

„Brady kann Spiel entscheiden“

Michael Steinke (41), Betreuer bei den Seahawks: „Das Team schaut in diesem Jahr seit langer Zeit erstmals nicht gemeinsam den Super Bowl. Die Meinungen, wer gewinnen wird, halten sich in der Mannschaft die Waage. Superstar Tom Brady kann das Spiel durch seine Erfahrung entscheiden. Der Druck wird bei den Patriots deutlich höher sein.“

„Habe selbst bis zum 17. Lebensjahr gespielt“

Eddie Hodges (57), kam aus North Carolina als Soldat nach Bremerhaven: „Ich habe selbst bist zum 17. Lebensjahr Football gespielt. Daher werde ich mir den Super Bowl natürlich ansehen. Seit 18 Jahren habe ich den Montag darauf frei und kann das Spiel deshalb genießen. Meine Favoriten sind in diesem Jahr die Atlanta Falcons. Mein Herz schlägt jedoch für die North Carolina Panthers. Nach Möglichkeit sehe ich mir alle NFL-Spiele im Fernsehen an. Pflicht sind aber auf alle Fälle die Play-Offs und der Super Bowl.“

„Football ist amerikanische Tradition“

Katie Mazur (28), Konditorin aus Wulsdorf mit Wurzeln in Arizona: „Für mich ist Football amerikanische Tradition. Das Spiel werde ich mir auf jeden Fall ansehen, aber die besondere Atmosphäre eines Spieles kann man nur live im Stadion erleben. Diese Stimmung kann man nicht im Fernsehen einfangen. In Amerika ist der Super-Bowl-Sunday immer etwas ganz Besonders. Man trifft sich mit Familie und Freunden zum Grillen, genießt den Tag und schaut gemeinsam das Spiel.“

„Es geht immer mehr um die Showtime“

Wally Kruso (56), Einzelhändler aus Mitte und US-Amerikaner: „Den Super Bowl werde ich mit Freunden im Seamans Club genießen. Da ist die Atmosphäre authenisch. Beim Football gibt es keine Favoriten, das finde ich sehr gut – wer in die Play-Offs kommt, hat die Chance, den Super Bowl zu gewinnen. Leider ist der Sport etwas in den Hintergrund geraten, es geht immer mehr um die Showtime.“

„Vorsorglich Urlaub genommen“

John Alexander (55), heute Krankenpfleger im Reinkenheider Klinikum, einst Soldat der US Army: „Football hat eine lange Tradition in unserer Familie, den Super-Bowl-Sunday haben wir immer gefeiert. Mein Vater war und mein Bruder ist noch als Footballcoach an einer Highschool tätig. Ich freue mich auf ein sehr spannendes Spiel. Am Montag habe ich vorsorglich Urlaub genommen.“

„Halbzeitprogramm ist spektakulär“

Ann Turner-Walter (66), Rentnerin, geboren in Alabama: „Auf das Spiel freue ich mich sehr und drücke den Atlanta Falcons die Daumen. In den USA haben wir den Super-Bowl-Sunday mit einer großen Party gefeiert. Spektakulär sind die Werbung und das Halbzeitprogramm. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf das Event.“

„Football ist der Sport der Amerikaner“

Willie Kimbrough (64), Imbissbesitzer in Lehe: „Der Super Bowl ist seit jeher eine große Sache und Football ist der Sport der Amerikaner. Meine Unterstützung haben die Atlanta Falcons, da es mein Heimatteam ist. Natürlich werde ich das Ergebnis verfolgen, doch da ich arbeite, werde ich nicht live am TV dabei sein.“

„Großes gemeinsames Spektakel“

Vanessa Hodges (25), Einzelhändlerin in Langen: „Wir schauen im Freundeskreis schon seit ich denken kann den Super Bowl. Es ist immer ein großes gemeinsames Spektakel. In diesem Jahr können wir nicht gemeinsam schauen, sind aber über eine Videokonferenz verbunden. Wir Frauen freuen uns auf die Halbzeitveranstaltung und die gute Werbung.“