Werder Bremen sorgt sich um die alten Männer

Werder Bremen hat Personalsorgen. Ausgerechnet vor dem Abstiegsgipfel am Sonnabend gegen den FC Augsburg drohen zwei wichtige Spieler auszufallen. Zufällig sind es auch die beiden ältesten Profis im Kader: Claudio Pizarro (37) und Clemens Fritz (35). Pizarro leidet immer noch an den Folgen einer Beckenprellung. Fritz hat sich am Dienstag im Training verletzt.

Pizarro ist der gefährlichste Stürmer bei Werder

Claudio Pizarro ist der gefährlichste Stürmer, den Werder Bremen hat. Der Peruaner erzielte in dieser Saison bereits 12 Tore. Und Clemens Fritz, ist nicht nur der Kapitän der Mannschaft, sondern sorgt während der Partie auch für spielerische Ordnung.  Beide setzen seit Tagen mit dem Training aus.

„Wir haben genug Spieler im Kader“

Trainer Viktor Skripnik schreibt die beiden Leistungsträger noch nicht ganz ab. „Die Hoffnung ist da“, sagt er vor dem Spiel am Sonnabend (Anpfiff um 15.30). Falls die erfahrenen Fußballer gegen Augsburg nicht spielen können, macht er sich aber auch keine Sorgen. „Wir haben genug Spieler im Kader“, sagt der Trainer. „Die, die nicht so oft spielen, können sich dann zeigen.“

Werder Bremen setzt auf Heimspiel-Bonus

Für Werder Bremen ist die Partie gegen Augsburg sehr wichtig. Die Mannschaft von der Weser schwebt sportlich in der Gefahr, nächste Saison nur in der Zweiten Liga zu spielen. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt nur einen Punkt. Und die Saison neigt sich schon dem Ende zu: Es sind nur noch sechs Spieltage zu absolvieren. Die Bremer haben aber einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Sie haben noch vier Heimspiele. Zwar ist die Bilanz zu Hause in dieser Saison nicht so rosig, aber zuletzt gab es hier einen Aufwärtstrend.

Skripnik: „Zuschauer geben uns Rückendeckung“

Gegen Augsburg ist das Weserstadion ausverkauft. Trainer Skripnik freut sich über diese Unterstützung. „Die Zuchauer geben uns Rückendeckung. Wir wollen ihnen drei Punkte schenken“, kündigt er an.