In Nordenham und Brake entstehen Versorgungszentren für Schwangere

Keine Geburtsstation mehr in der gesamten Wesermarsch, Hebammen, die bis zu 80 Stunden pro Woche arbeiten, werdende Mütter, die keine Hebamme als Betreuerin finden: Die Situation für Schwangere und junge Mütter in der Wesermarsch ist dramatisch.

Vor- und Nachsorge für Schwangere

Linderung soll bald die Einrichtung von Versorgungszentren bringen. Ein Versorgungszentrum wird in Brake entstehen, das andere in Nordenham. Angeboten werden sollen Vorsorgeuntersuchungen, Geburtsvorbereitungskurse, Nachsorge nach der Geburt und Stillberatung. Das Ziel ist, von Montag bis Freitag täglich vormittags an beiden Orten Sprechstunden anzubieten.

Hebammen schwer zu finden

Als schwierig erweist es sich, das notwendige Personal zu finden, vor allem in Nordenham. Bis Anfang Juni sollen aber alle Steine aus dem Weg geräumt sein.

Standort in Brake steht fest

In Brake soll das Angebot in die Hebammenpraxis in dem Gebäude Breite Straße 65/Ecke Willy-Brandt-Straße einziehen. Einen endgültigen Standort für Nordenham hat der Landkreis bislang noch nicht gefunden. Nun werden übergangsweise Räumlichkeiten bezogen. Wann die beiden Versorgungszentren eröffnen, steht noch nicht fest.

Ellen Reim

Ellen Reim

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Seit mehr als 25 Jahren ist sie mit Leib und Seele Lokalredakteurin bei der Kreiszeitung Wesermarsch. Vor allem in Nordenham kennt sie sich bestens aus.