Senvion muss den Betrieb einstellen

Der insolvente Windrad-Hersteller Senvion in Bremerhaven steht vor dem Aus. Am Mittwoch sollen die rund 1800 Beschäftigten auf Betriebsversammlungen über die Einstellung des Betriebes informiert werden.

Niemand will sich äußern

Eine offizielle Bestätigung der Schließungspläne gab es am Dienstag weder von der Unternehmensführung noch von der Gewerkschaft. Auch der Hamburger Rechtsanwalt Christoph Morgen, der das seit April laufende Insolvenzverfahren als Sachwalter begleitet, wollte sich vor den Betriebsversammlungen nicht äußern.

Keine guten Nachrichten

Aus dem Unternehmensumfeld gab es jedoch klare Hinweise, dass den Belegschaften am Unternehmenssitz in Hamburg, im Werk Bremerhaven und dem Entwicklungszentrum in Osterrönfeld (bei Rendsburg) keine guten Nachrichten verkündet werden.

Keinen Investor gefunden

Vor einem Monat bereits hatte die Gewerkschaft IG Metall durchblicken lassen, dass kein Investor für das insolvente Unternehmen gefunden werden konnte. „Daran hat sich nichts geändert“, sagt Heiko Messerschmidt, Sprecher des IG-Metall-Bezirks Küste.

Warum die Produktion im Bremerhavener Werk allerdings noch für zwei Monate aufrechterhalten werden muss, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.