Sandbostel: Jugendworkcamp mit emotionaler Gedenkfeier beendet

Das Internationale Jugendworkcamp in der Gedenkstätte Lager Sandbostel ist zu Ende.  Zum Schluss gab es eine eine emotionale Gedenkfeier.

Arbeit auf der Kriegsgräberstätte

Mehrere Tage lang haben 24 junge Menschen aus Dänemark, Italien, Rumänien, der Russischen Föderation, Türkei, Ungarn und Deutschland auf der Kriegsgräberstätte und dem Gedenkstättengelände in Sandbostel zusammen gearbeitet. Sie legten völlig überwucherte Fundamente und die Bodenplatte einer abgerissenen Baracke frei.  Zudem haben sie zum Erhalt der ehemaligen Lagerküche beigetragen, indem sie Deckel für Kellerschächte erneuerten und Fenster und Türen strichen.

Begeistert vom Campgeist der jungen Menschen

Andreas Ehresmann, Leiter der Gedenkstätte, zeigte sich begeistert vom Campgeist der jungen Menschen. Die Workcamps leisten einen wichtigen Beitrag für ein internationales Verständnis füreinander und die Völkerverständigung über Grenzen hinaus, sagte er.

Erinnerung an die Verstorbenen

Bei der abschließenden Gedenkfeier erinnerten einige Teilnehmer an alle Verstorbenen, Soldaten, Verfolgte, Andersdenkende, Widerstandskämpfer und Schwache, die Opfer von Gewalt geworden sind und im Lager Sandbostel untergebracht waren.