Für den Ernstfall gerüstet: DRK-Einsatzzug Rotenburg übt in Zeven

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, übte der DRK-Einsatzzug Rotenburg auf dem Gelände der Carl-Friedrich Gauß-Schule in Zeven den Ernstfall. Vertreter von Landkreis, Feuerwehr, THW, Bundeswehrreservisten und die Rettungshundestaffel Bremervörde spielten verschiedene Szenarien durch.

Hilfe und Beistand leisten

Egal ob Hochwasser, Brände oder andere Katastrophenfälle: Der DRK-Einsatzzug ist dazu da, in schwierigen Situationen Hilfe und Beistand zu leisten. Im April 2017 ist er nach den Kriterien des niedersächsischen Innenministeriums aufgestellt worden, wie Kreisbereitschaftsleiter Andreas Rothgeber erklärt.

25 Verletzte gleichzeitig versorgen

Ein Zug besteht aus mindestens 31 Helfern, der über 25 Verletzte gleichzeitig versorgen kann, so Zugführer Chris Knoblauch. Dazu gehören die notfallmedizinische Versorgung, das Herrichten von Behandlungsplätzen, die Suche nach Vermissten, der Patiententransport, die Verpflegung sowie die Notunterkünfte und die psychologische Betreuung.

Vier Stationen

An insgesamt vier Stationen stellte der DRK-Zug bereits am Sonnabend seine Einsatzbereitschaft unter Beweis: Zunächst wurde eine „vermisste Person“ aus dem nahen Waldstück geborgen und anschließend medizinisch versorgt. Dann wurde ein Unfall mit Personenschäden in der Schulmensa simuliert. Die „Patienten“ wurden erstversorgt, während andere zur Behandlung in einem großen Zelt, das im Forum mit aufgeblasenen Luftträgern stand, auf Liegen behandelt wurden.