Vier gigantische Windräder bei Sandbostel geplant

Sie sind höher als der Kölner Dom oder die Aussichtsplattform des Berliner Fernsehturms: Vier gigantische Windkraftanlagen könnten im nächsten Jahr zwischen Sandbostel und Bevern entstehen. Jede einzelne 230 Meter hoch. Nennleistung: 3,6 Megawatt. 

RWE-Tochter Innogy will Windräder  aufstellen

Das Unternehmen Innogy, eine Tochterfirma des Energieversorgers RWE, möchte die Anlagen errichten. Repräsentanten des Unternehmens stellten das Vorhaben dem Sandbosteler Gemeinderat vor. Der ist wenig begeistert, sorgt sich um Schattenwurf, störende Befeuerung und Geräuschentwicklungen.

Möglicher Bau in Sandbostel ab Ende 2019

Das Unternehmen beruft sich auf das Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises Rotenburg. Mit dem Abschluss des Genehmigungs-Verfahrens rechnet Innogy für Herbst 2019. Im Falle des Zuschlags in einem Auktionsverfahren könnte das Unternehmen die Windräder voraussichtlich Ende 2019/Anfang 2020 errichten.

Konkurrenzdruck bei der Ausschreibung

Dass die Höhe der Windräder Bürger und Ratsleute erschrecken könne, räumten die Firmenvertreter ein. Aber nicht zuletzt aufgrund des Konkurrenzdrucks im Ausschreibungsverfahren  um Zuschläge sei eine optimale Ausnutzung des Windpotenzials erforderlich. „Entsprechend hoch sind die Anlagen. Das würde Ihnen mit einem anderen Betreiber auch nicht anders ergehen“, betonte ein Vertreter des Unternehmens.