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Zeven gibt Geld für die Chirurgie am Martin-Luther-Krankenhaus

Immer geht es ums Geld – auch beim Betrieb und Erhalt von Krankenhäusern. Die Zevener wissen das. Und die Zevener Politiker reagieren jetzt: Die Samtgemeinde Zeven will jährlich 500 000 Euro zuschießen, um die stationäre Chirurgie am Martin-Luther-Krankenhaus (MLK) zu erhalten.

Der Landrat freut sich über Angebot aus Zeven

Das Angebot aus Zeven freut den Landrat. Der will jetzt, da die Niedersachsen gewählt haben, klären, welche finanziellen Hilfe das Land zu welchen Konditionen gewährt. „Wir brauchen Planungssicherheit“, sagt Hermann Luttmann.

Zeven will in Gespräche zur Zukunft des MLK eingebunden werden

Daran sind die Zevener Ratsherren ebenso interessiert. Sie verbinden mit ihrem Angebot an den Landkreis die Erwartung, fortan in die Gespräche zur Entwicklung des MLK eingebunden zu werden. Und sie erwarten, dass der vom Kreistag vor zwei Jahren mit breiter Mehrheit getroffene Beschluss, die stationäre Chirurgie mit Notaufnahme am MLK zu schließen, aufgehoben wird. Derzeit ist dieser Beschluss lediglich ausgesetzt.

Was sagt das Land zu den Zevener Wünschen?

Landrat Luttmann will die beim niedersächsischen Sozialministerium in Erfahrung bringen, ob das Land Unterstützung gewährt, „wenn das MLK so fortgeführt wird, wie es sich die Zevener wünschen“.  Nach der Bundes- und der Landtagswahl setzt der Landrat auf sachliche Gespräche.