Zeven: Heimatforscher Ewald Albers feiert heute seinen 85. Geburtstag

Im Umkreis gibt es wohl kaum ein Archiv oder Kirchenbuch, in dem er nicht gemeinsam mit seiner Frau Hermine gestöbert hat: Die Rede ist vom Zevener Heimatforscher Ewald Albers. Am heutigen Sonntag feiert er seinen 85. Geburtstag.

Akribische Fleißarbeit

Chroniken, Zeitungsartikel und viele Aufsätze in den Mitteilungen des Heimatbundes Bremervörde Zeven „De Sood“ zeugen von akribischer Fleißarbeit. Beruflich war Albers im Schuldienst tätig, privat beschäftigte er sich viel mit der Heimatkunde.

Geschichte der Höfe und Familien

So entstand 2002 das Werk „Die Dörfer des Kirchspiels Zeven“ mit der Geschichte der Höfe und ihrer Familien. In der Dorfchronik Elsdorf ist die Geschichte von Elsdorfer Auswanderern nach Nordamerika von Ewald Albers 2004 nachgezeichnet worden.

600 Seiten starke Chronik

Für den Wangerser Heimatverein waren Ewald und Hermine an dem Buch „Wangersen früher und heute“ beteiligt. Nicht zuletzt ist dank der beiden unermüdlichen Chronisten 2013 auch die gut 600 Seiten starke Chronik über das kleine Wistedt mit den Ortschaften Hofkoh, Osenhorst und Bahnhof Elsdorf  erschienen. Ruud Witte hatte die beiden zur federführenden Mitarbeit gewonnen.

Letzte große Arbeit

Seine letzte große Arbeit hat Albers vor wenigen Tagen beendet, als er das Kirchenbuch, das um 1905 von deutschen Auswanderern in Cole Camp im Staat Missouri per Hand geschrieben worden war, aus der alten Sütterlin-Schrift in heute lesbare Buchstaben übertrug. „Das nennt man Transkription,“ erläutert er. Seine Tochter Hella hat nun die Aufgabe, das Ganze für die Amerikaner ins Englische zu übersetzen.