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„Inakzeptabel“: Bürger sind nach Schließung der Notaufnahme und Intensivstation verärgert

Sie schlägt hohe Wellen: Die Ankündigung des Ostemed-Geschäftsführers Sven Freytag. Er will die intensivmedizinische Versorgung am Martin-Luther-Krankenhaus (MLK) Zeven bis auf Weiteres einstellen. Außerdem soll die Notaufnahme geschlossen werden. Die Reaktionen vieler Zevener reichen von „absolut unverständlich“ bis zu „inakzeptabel“.

Landkreis reagiert

Auch der Landkreis hat gestern reagiert. „Die am vergangen Freitag von der Geschäftsführung der Ostemed-Kliniken und Pflege-GmbH getroffenen Maßnahmenhaben den Landkreis ebenso wie die Öffentlichkeit überrascht“, erklärt Kreisrat Sven Höhl.

„Von der Situation nichts gewusst“

Vorher habe man von der Situation jedoch nichts gewusst. Höhl sprach von einer angespannten Personallage am MLK. Bedingt sei diese durch Ausfälle und Urlaub.

Dauerhafte Schließung nicht geplant

Höhl betonte jedoch auch, dass eine dauerhafte Schließung  mit den Maßnahmen nicht verbunden sei. „Schon in den vergangenen Jahren konnten Personalengpässe nur durch den Einsatz von Honorarärzten abgefedert werden“, so Höhl.

Gespräche werden geführt

Derzeit werden Gespräche mit Fachärzten geführt. Ergebnisse gibt es noch nicht.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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Ich bin seit über 30 Jahren Journalist mit verschiedenen Stationen. Meine Interessenschwerpunkte liegen vorwiegend im kulturellen Bereich. Auch mag ich Musik fast aller Richtungen, mit Ausnahme von Techno und Rap. Privat schwärme ich außerdem für alte Autos.