Bremen: Betrug im Internet mit Mac Books und Smartphones

In Bremen haben sich zuletzt wieder Fälle gehäuft, in denen Kriminelle über Internet-Verkaufsportale betrügerisch Ware erlangten. Die neue Masche: Die Betrüger melden sich auf Inserate hochwertiger Unterhaltungselektronik wie Mac Books oder Smartphones.

Artikel sollen nach Nigeria/Lagos verschickt werden

Kommt ein Kauf-Geschäft zu Stande, soll der Verkäufer den Artikel ins Ausland, hier meistens nach Nigeria/Lagos, verschicken. Wird sich auf eine Bezahlung per Pay Pal geeinigt, verschicken die Betrüger gefälschte Zahlungsbestätigungen. Auch werden Mitteilungen verschickt, dass das Geld bereits auf dem Weg ist. Oft geht aus den Emails auch hervor, dass eine Versand-Bestätigung der Post verlangt wird.

Opfer versenden gutgläubig vor Erhalt des Geldes

Nach Erhalt der Versand-Bestätigung wird oftmals in sehr schlechtem Deutsch versichert, dass der Betrag dem eigenem Konto gut geschrieben wird. Die Verkäufer versenden so gutgläubig ihre Ware, in der Erwartung, ihr Geld in kürzester Zeit zu bekommen. Das Geld kommt aber niemals an.

Tipps der Polizei Bremen zum richtigen Verhalten

Die Polizei warnt vor der Masche und rät: Verschickt Ware erst, wenn ein sicherer Zahlungseingang auf dem eigenem Konto ersichtlich ist und nicht vorher. Kontrolliert euren Zahlungsverkehr, bevor Sie einer Email Glauben schenken.