„Aidanova“: Fahrt ab Bremerhaven abgesagt

Das mit Flüssigerdgas betriebene Kreuzfahrtschiff „Aidanova“ wird später fertig als bisher vorgesehen. Geplante Kurzreisen zwischen dem 15. November und 2. Dezember werden abgesagt, teilte die Reederei am Donnerstag mit.

Kurzreise war ausgebucht

„Die Meyer Werft Papenburg hat Aida Cruises darüber informiert, dass der aktuelle Ausbaustatus eine planmäßige Übergabe von ‚Aidanova‘ nicht ermöglicht und diese verschoben werden muss.“ Ob das in Zusammenhang mit dem Feuer in der Nacht zu Mittwoch steht, ist noch unklar. Am 15. November sollte das Schiff eigentlich in Bremerhaven offiziell der Reederei übergeben werden. Einen Tag nach dem Buchungsstart war die Kurzreise, die dann von Bremerhaven mit 5200 Gästen über Oslo nach Hamburg gehen sollte, ausgebucht.

Jungfernfahrt wie geplant

Die Jungfernreise zu den Kanarischen Inseln soll wie geplant am 2. Dezember in Hamburg starten. Ob die „Aidanova“ zuvor nach Bremerhaven kommt, ist ungewiss. Eigentlich wollte die Stadt eine große Feier mit rund 20.000 Menschen und Feuerwerk organisieren.

Erstes Flüssiggas-Schiff

Die „Aidanova“ wurde Ende August in Papenburg getauft und ist das erste Kreuzfahrtschiff, das komplett mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden kann. Es hat rund 2500 Kabinen und wird das mit Abstand bisher größte Schiff in der Flotte von Aida Cruises sein.