Angst vor weiteren mit Asbest verseuchten Baustellen

Gibt es noch weitere mit Asbest verseuchte Baustellen im Fischereihafen, in die die Arbeiter schutzlos hineingeschickt wurden? Diese Sorge nagt derzeit an den Nerven der Mitarbeiter der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG).

Im Februar wurden mehrere FBG-Mitarbeiter bei Sanierungsarbeiten in das ehemalige Verwaltungsgebäude der Deutschen See im Fischereihafen eingesetzt. Obwohl bekannt war, dass das Gebäude asbestverseucht ist, gab es keine Schutzvorkehrungen. Bis heute ist unklar, wer für die Panne verantwortlich war. Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch.

Asbest droht in alten Gebäuden

Das Vertrauen der Mitarbeiter ist offenbar erschüttert. Betriebsratsvorsitzender Sascha Kuntzmann informierte jetzt die Bürgerschaftsabgeordneten der Wirtschaftsdeputation. „Wer die Lage kennt, weiß, dass die Gebäude im Hafen alt sind.“ Deshalb ist die Asbest-Gefahr sehr groß.

Wenige Fasern Asbest reichen

Bei Asbest reichen schon wenige Fasern in der Lunge, um schwer zu erkranken. Es kann Jahre dauern, bis die Erkrankung ausbricht.