Bremerhavener Schiffsanleger sind vom Pilz zerfressen

Die Anlegestege am Neuen Hafen sind leer. Rund 20 historische große und kleine Segelschiffe der Bremerhavener Schiffergilde haben ihre Liegeplätze geräumt. Denn die alten Holzstege müssen vom Pilz befreit werden. Dazu werden sie jetzt eine Woche lang unter Hochdruck gesäubert und saniert.

Am 8. April kommen die historischen Schiffe zurück

Ab sofort rückt der Hochdruckstrahler den schädlichen „Schwammerln“ am Holz zu Leibe. Am 8. April aber sollen die Skipper der Traditionssegler wieder an die Stege zurück – vorerst.  Da die Steganlage teilweise aus einer Metallkonstruktion besteht, sei  „fürs Seestadtfest im Mai alles verkehrssicher“, sagt Heiner Behrens von der zuständigen Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen, Bean. Bis auf eines: Der Anleger der beliebten Hafenrundfahrten. Der ist durch und durch morsch.

Hier die Situation in einem kurzen Video:

Anleger der Hafenrundfahrt ist kaputt

Darum sperrt die Bean den kleinen Holzanleger komplett. „Wir können die nächsten zwei Jahre nicht an den Steg zurück“, seuzt Maice Hissenkämper, Chefin der Harufa.  Die beiden Barkassen legen jetzt unmittelbar  vor der Klappbrücke am Neuen Hafen an. „Der Steg ist hin. Wir wünschen uns Pontons.“ Was eine schwimmende Anlage aus hohlen Stahlbeton-Schwimmern kosten würde, prüft die Bean derzeit. „Der Bau einer neuen Anlage beginnt frühestens Anfang 2018“, orakelt Behrens.