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Bürger empört über Sperrung des Radarturmes in Bremerhaven

Der Radarturm in Bremerhaven ist mitten in der touristischen Hochsaison für Besucher gesperrt. Das Wasserstraßen- und Schiffahrtsamt (WSA) gibt als Grund Personalmangel an. Seit Bekanntwerden schlägt die Empörung Wellen. 

SPD: Angebot muss erhalten bleiben

So erklärt der SPD-Vorsitzende und Häfensenator Martin Günthner: „Die Schließung ist ein Ärgernis, das kurzfristig abwendbar ist. Wir unterstützen ausdrücklich das Angebot der Erlebnis Bremerhaven, die beliebten Führungen mit Honorarkräften anzubieten, die von der Erlebnis bezahlt werden.“ Der Turm sei schließlich nicht nur Wahrzeichen, sondern gehöre auch zum touristischen Angebot , „das wir erhalten sehen wollen.“

CDU: „Sperrung fiel vom Himmel“

CDU-Chef Thorsten Raschen ist auf der Palme, dass die Sperrung ohne Ankündigung und Absprache mit der Stadt „vom Himmel fiel“. Mit 450-Euro-Kräften sollte eine schnelle Wiedereröffnung zu machen sein.

Längerfristige Lösung

Doch Cheftouristiker Raymond Kiesbye schränkt ein: „Die Abstimmungen mit dem WSA sind erst nach dem Urlaub des WSA-Leiters möglich.“ Zudem müsst es eine Lösung geben, die längerfristig getragen wird.