Mike Stewart entführt die Punkte aus Bremerhaven

Die Fischtown Pinguins haben beim Wiedersehen mit Meistertrainer Mike Stewart eine 3:5-Niederlage gegen dessen Augsburger Panther kassiert. Vor 4632 Zuschauern in der Eisarena wechselte die Führung in dieser ansehnlichen DEL-Partie mehrfach. Die Gäste hatten das bessere Ende für sich.

Zusätzlich zu Jeremy Welsh, Sami Venäläinen und Brock Hooton fehlten bei den Pinguins Steve Slaton und David Zucker, die sich am Freitag beim 4:5 in Düsseldorf verletzt haben. Immerhin war dafür Cody Lampl zurück im Team.

Jordan Owens bringt die Pinguins früh in Führung

Die 4632 Fans in der nahezu ausverkauften Eisarena sorgten einmal mehr für tolle Stimmung. Die frühe Führung der Pinguins tat dabei ihr Übriges. In der 4. Minute traf Jordan Owens zum 1:0. Zwei Minuten später war der Puck im Tor von Jani Nieminen, doch der Treffer von TJ Trevelyan zählte wegen hohen Stocks nicht. Die Panther erzielten im ersten Drittel allerdings auch noch zwei reguläre Tore. In der 10. Minute traf Trevor Parkes zum 1:1, nur 29 Sekunden später schoss Evan Trupp das 2:1 für die Mannschaft von Ex-Pinguins-Trainer Mike Stewart.

Pinguins gegen 3:2-Führung wieder her

Das zweite Drittel begann mit einem Pfostentreffer von Ex-Pinguin David Stieler. Genauer zielte Marian Dejdar, der in der 30. Minute im Powerplay mit einem strammen Schuss das 2:2 erzielte. Drei Minuten später gingen die Pinguins durch Cory Quirk, der einen Penalty verwandelte,  3:2 in Führung. Doch noch im Mitteldrittel kippte das Spiel wieder. TJ Trevelyan traf in der 39. Minute zum 3:3 und 55 Sekunden später traf Adrian Gygriel zum 4:3 für Augsburg.

Trevor Parkes macht den Sieg für Augsburg perfekt

Im Schlussdrittel mussten die Pinguins auch noch auf den verletzten Jason Bast verzichten. Trotz der nächsten personellen Schwächung versuchten sie, den Ausgeich zu erzwingen. Marian Dejdar (50.) und Mike Moore scheiterten aber an Panthers-Torhüter Jonathan Boutin. Stattdessen machten die Augsburger bei einem ihrer Konter mit dem 5:3 durch Trevor Parkes (58.) alles klar.