Meister München stoppt die Pinguins

Die Fischtown Pinguins haben den nächsten Schritt in Richtung direkte Playoff-Qualifikation verpasst. Vor 4647 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena unterlagen sie dem EHC München mit 1:5. Die Münchener haben sich damit erneut den Titel des Hauptrunden-Meisters gesichert.

Spiel der Pinguins in Berlin am Sonntag live im Fernsehen

Vor dem letzten Spieltag der DEL ist der direkte Einzug der Pinguins ins Playoff-Viertelfinale weiter möglich. Die Bremerhavener spielen am Sonntag um 14 Uhr bei den Eisbären Berlin. Das Spiel wird von Sport1 live im Fernsehen übertragen.

Auch Jensen muss verletzt passen

Bei den Pinguins fehlten wie schon in Augsburg Chris Rumble und Chad Nehring. Zusätzlich mussten sie auf Nicholas Jensen und Björn Svensson verzichten, die sich beim 6:5 gegen die Panther am Mittwoch verletzt hatten. Mit dem Erfolg hatten die Bremerhavener den Einzug in die Pre-Playoffs sichergestellt.

Fans empfangen Leggio mit Spruchband

Die Münchener verzichteten auf ihre sieben deutschen Nationalspieler, die bei Olympia Silber geholt hatten. Im Tor stand deshalb David Leggio. Der war im letzten Aufeinandertreffen durch eine unsportliche Szene aufgefallen und wurde deshalb von den Pinguins-Fans mit einem Spruchband begrüßt, das auf sein absichtliches Torverschieben anspielte.

Owens bringt die Pinguins in Führung

Bei jedem Puck-Kontakt gab es Pfiffe gegen Leggio. Großen Applaus gab es dagegen für die Silbermedaille der deutschen Nationalmannschaft bei Olympia. Und für die 1:0-Führung der Pinguins, die Jordan Owens in der 4. Minute erzielte.

Leggio muss verletzt ausgewechselt werden

In der Schlussminute des ersten Drittels verletzte sich Münchens Torhüter Leggio und musste raus. Für ihn spielte Kevin Reich, der den Kasten sauber hielt. Stattdessen trafen seine Vorleute. In der 37. Minute erzielte Ryan Button das 1:1, Florian Kettemer traf in Unterzahl zum 2:1 (39)

Doppelschlag besiegelt Münchens Sieg

Im Schlussdrittel zogen die Münchener durch einen Doppelschlag auf 4:1 davon. Michael Wolf und Jon Matsumoto waren die Torschützen in der 49. Minute. Konrad Abeltshauser erzielte noch ein Empty-Net-Goal zum 5:1.