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Versuchte Tötung in Geestland? Das ist in Langen wirklich passiert

Der umfangreiche Einsatz von Polizei und Feuerwehr in Langen (Geestland) hat am Mittwochabend für Aufruhr gesorgt. Nun steht fest: Es war keine versuchte Tötung.

Notruf: Schwere Straftat wird gemeldet

Anders als am Mittwochabend berichtet soll es weder einen Brand noch eine verletzte Frau gegeben haben, wie die Polizei Cuxhaven am Donnerstagmittag mitteilte. Polizei und Feuerwehr waren gegen 20 Uhr in die Sieverner Straße in Langen gerufen worden. Bei der Polizei war ein Notruf eingegangen, dass es zu einer schweren Straftat gekommen sein soll. Gegenüber nord24.de hieß es am Mittwochabend aus Polizeikreisen auf Nachfrage, dass es vermutlich einen Einsatz wegen einer versuchten Tötung gebe.

Polizei findet verletzten Mann

Tatsächlich fanden die Polizeibeamten vor Ort einen verletzten Mann vor. Zudem war die Rede von Benzin in einem Wohnhaus. Die daraufhin gerufene Feuerwehr sperrte den Bereich um das Wohnhaus ab und brachte die Bewohner (die Familie des Mannes) in Sicherheit. Zum Glück bestätigte sich die Brandgefahr nach Polizeiangaben jedoch nicht.

Unklar ist, wie es zu den Verletzungen kam

Der verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort stellte sich heraus, dass die Verletzungen nur oberflächlich waren. Wie es zu diesen Verletzungen kam, ist weiter Gegenstand der Ermittlungen. Eine Gewalttat erscheint nach den bisherigen Erkenntnissen jedoch unwahrscheinlich. Die Ermittlungen dauern zurzeit noch an.

Philipp Overschmidt

Philipp Overschmidt

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Philipp Overschmidt, Jahrgang 1988, ist in Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) geboren und aufgewachsen. Er studierte Politikwissenschaften und Soziologie in Osnabrück. Nach seinem Volontariat bei der NORDSEE-ZEITUNG ist er seit 2017 Online-Redakteur für nord24.