Tarmstedter Ausstellung: Andrang macht die Veranstalter froh

Einen Tag vor Ende der Tarmstedter Ausstellung ziehen die Veranstalter ein positives Zwischenfazit: „Wir sind bisher sehr zufrieden“, so Pressesprecher Hermann Cordes am Sonntagabend. Kein Wunder, denn der Andrang ist groß.

Mindestens 80.000 Besucher waren schon da

An den ersten beiden Tagen kamen zusammen fast 45 000 Menschen. Am Sonntag dürften es laut Cordes in jedem Fall mehr als 35 000 gewesen sein. Exakte Zahlen konnte er noch nicht nennen.  Die Veranstalter streben in der Regel sechsstellige Besucherzahlen an. Das könnte wieder klappen.

Die Tarmstedter Ausstellung sorgt für Staus

Aber der Andrang hat auch eine Schattenseite. Am Sonntag gab es zwischenzeitlich Staus in und um Tarmstedt herum. Vor allem am Nachmittag stockte der Verkehr. So schlimm sei es lange nicht gewesen, ließ die Polizei wissen.

Sonnabend ist ein Auto verschwunden

Dafür war es aus polizeilicher Sicht ansonsten  ruhig. Einziger größerer Vorfall war der Diebstahl eines Autos. Am Sonnabend verschwand ein Honda S 2000 vom Nord-Parkplatz. Zwischen 12 und 15.15 Uhr wurde der Wagen gestohlen.

Ein paar Impressionen

  • Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein satt. Bei diesem Wetter strömten am Sonntag wieder Menschenmassen übers Ausstellungsgelände.
  • Sie repräsentieren ihre Heimatregionen und deren typische Produkte oder Sehenswürdigkeiten: Mehr als ein Dutzend Königinnen beehrten am Sonntag die Tarmstedter Ausstellung mit ihrer Anwesenheit.
  • Vogelhäuser: Im Winter sind sie in vielen Gärten zu sehen. Naturfreunde lieben es, Meisen, Kleiber und Rotkehlchen zu füttern. Die wuchtigen Vogelhäuser von Johnny Kampmann sind auch im Sommer eine Zier.
  • Die kleine Jella mag Kälber, auch grüne, die sich nicht bewegen. Auch sie werden liebevoll von ihr gestreichelt. Hans-Hermann Nack aus der Elbmarsch freut sich, dass seine Enkelin Tiere so gern mag.
  • Ein alter Ford Mustang mit Elektromotor als Basis für akrobatische Übungen – was das „Tra-Volta-Showteam“ in Tarmstedt bietet, ist alles andere als alltäglich. Die Truppe mischt eine Art Stunt-Programm mit klassischen Voltigier-Übungen und fährt dabei mit dem umgebauten Oldtimer im Kreis.
  • Ob Riesentrecker oder Rasenmäher: Männer müssen sich einfach mal drauf setzen und mit den Knöpfen und Hebeln spielen. Bei neuen Geräten muss Mann in Tarmstedt nicht gleich Schlange stehen, aber er muss warten können, bis die technikverliebten Herren ihren Platz wieder frei geben.
  • Für den Laien gibt es in Tarmstedt viele seltsame landwirtschaftliche Geräte zu entdecken. Einen Roboter beispielsweise, der im Boxenlaufstall für Sauberkeit sorgt. Spaltenschieber, nennt sich das Ding.